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Die Geschichte des Olivenöls

Die Geschichte des Olivenöls

Aus der mediterranen Küche ist Olivenöl nicht wegzudenken. Aber nicht nur die Italiener, Griechen und Spanier wissen die Vorteile des wertvollen Naturproduktes zu schätzen. Seit sich die Vorzüge der leichten und gesunden Küche des Südens auch in Mittel- und Nordeuropa herumgesprochen haben, hat sich Olivenöl auch hierzulande einen festen Platz in der Küche erobert. Grund genug, um sich über die Geschichte des Olivenöls ein paar Gedanken zu machen.


Die Römer, die Griechen und die Verbreitung der Olivenbäume

Wenn Sie wissen möchten, wie man hundert Jahre alt werden kann, fragen Sie doch einmal den griechischen Philosophen Demokrit. Dieser wusste nämlich schon ungefähr 500 Jahre v. Chr. von der heilenden Wirkung von innerlicher Honiganwendung und äußerlicher Olivenölbehandlung zu berichten. Bekräftigt wurde seine These ungefähr 500 Jahre später durch den römischen Naturforscher Plinius dem Älteren. Dieser beschrieb die besonderen Kräfte des Olivenöls, insbesondere dessen Wirkung auf die Haut.

Olivenbäume gab es aber damals schon sehr lange vor der Zeit der beiden Wissenschaftler. Ein Blick in die Vergangenheit beweist es: Bereits 5000 Jahre vor unserer christlichen Zeitrechnung gab es im Nahen Osten Olivenbäume. Im Laufe der Jahrtausende verbreitete sich der Ölbaum bis nach Kreta. Einen Beweis dafür liefert die Entdeckung von 3.500 Jahre alten Behältern, die Oliven enthielten. Für den regen Handel mit Olivenöl in jeder Zeit gibt es ebenfalls Nachweise. Historiker berufen sich dabei auf 51 Tontafeln, auf denen akribisch die Namen von Empfängern von Öllieferungen, sowie deren Qualität und Menge verzeichnet wurden.

Einen großen Einfluss auf die weitere Verbreitung des Olivenbaumes hatten die Römer. In deren Hochzeit fällt die Ausweitung bis nach Kleinasien, Nordafrika und Südfrankreich und Spanien. Die geschäftstüchtigen Römer erkannten den hohen Handelswert der Olive und des Olivenöls, was der Ausbreitung einen weiteren Schub verlieh.

Kulturelle Bedeutung von Olivenbäumen und Olivenöl

Der Olivenbaum spielt historisch nicht nur im Zusammenhang mit Nahrung eine Rolle. Wie man zahlreichen Überlieferungen entnehmen kann, hatte der Baum mit seiner Frucht in religiöser und weltlicher Hinsicht eine tiefere Bedeutung. Auch heute noch ist der Olivenbaum ein Symbol für Sesshaftigkeit, Verbundenheit mit der Heimat und mit Traditionen

So wurde bei der ursprünglichen Form der Olympischen Spiele ein Olivenzweig zum Siegeskranz gebunden. Eine mit Olivenöl gefüllte Amphore war so wertvoll, dass sie als Prämie für den Sieger ausgelobt wurde. Damit die Kämpfer überhaupt eine Chance auf einen Sieg hatten, wurden sie schon im Vorfeld mit der segensreichen Wirkung von Olivenöl verwöhnt. Es diente als Sonnenschutz und als – heute würde man sagen – Nahrungsergänzung, die Stärke verleihen sollte.


Olivenöl und Kosmetik

Heute kennt man in der Kosmetik hochwertige Pflegeprodukte auf Olivenölbasis. Als bestes Beispiel möchten wir an dieser Stelle auf unsere Produkte hinweisen, die Sie im Shop finden. Aber zurück zur Geschichte des Olivenöls.

Die Badekultur der Römer und Griechen ist legendär. Zur Unterstützung der wohltuenden Wirkung des temperierten Wassers verwendete man zum Einreiben der Haut vor und nach dem Bad Olivenöl, das mit Duftstoffen angereichert wurde, die man aus Blüten gewann. Heute können wir auf Hautpflegeprodukte und Balsam zurückgreifen, die unsere Haut pflegen und schützen.  Die wertvollen Inhaltsstoffe sorgen für Schutz und Pflege unserer Haut. Früher wurde das Öl direkt aufgetragen, heute kann sich der moderne Verbraucher auf hochwertige Produkte aus der Kosmetikherstellung verlassen.

Wissenswertes über den Olivenbaum

Interessant ist vielleicht noch die Information, dass es mittlerweile mehr als 150 verschiedene Olivenbaumarten gibt. Die idealen Bedingungen findet der Baum im Mittelmeerraum. Die Pflanzen brauchen viel Sonne und in den Wintermonaten ausreichend Regen. Ein Olivenbaum kann seine Wurzeln bis zu 6 Meter weit im Boden verankern, auf dem er wächst. Man kann sich oft nur wundern, unter welchen kargen Bedingungen der Ölbaum existieren kann.

Es gibt Olivenbäume, die über 20 Meter hochgewachsen sind und auch in Bezug auf das Alter können Ölbäume mit einer Superlative überraschen: Einzelne Exemplare werden bei guten Bedingungen über 100 Jahre alt!

Ein frisch gepflanzter Baum braucht bis zu 9 Jahren, bis er die ersten Früchte hervorbringt. Die Ernte eines gesunden Baumes ergibt ungefähr 3 – 4 Liter Öl. Wird man sich dieser Tatsache bewusst, wird noch ein Stück klarer, wie wertvoll hochwertiges Olivenöl ist.